Vortrag: Von religiösen Untertanen zu nationalen Rivalen. Das Ende des Osmanischen Reiches.

Dr. Christoph Ramm (TürkeiEuropaZentrum, Universität Bern) wird in der Reihe Bausteine zum christlich islamischen Dialog einen Vortrag zum Ende des Osmanischen Reiches halten.

Termin: Dienstag, 28. Februar 2012, 19.00 Uhr
Ort: Katholische Akademie Hamburg (Herrengraben 4, 20459 Hamburg)

Kooperation mit dem Dominikanischen Institut für christlich-islamische Geschichte

Zum Vortrag:
Als das Osmanische Reich am Ende des 1. Weltkriegs zusammenbrach, waren überall in seinen Territorien neue Nationalstaaten entstanden, die sich in erbitterter Gegnerschaft gegenüberstanden und ihre neuen Grenzen in den meisten Fällen erst durch Kriege und gegenseitige Vertreibungen durchsetzen konnten. Auch wenn manche westliche Beobachter die gewaltsamen Exzesse der Epoche gerne auf die »orientalische Despotie« der osmanischen Herrscher zurückführten, lässt sich die erfolgreiche Durchsetzung der nationalen Idee sowohl mit Modernisierungsprozessen im Inneren als auch mit kolonialen Bestrebungen von außen erklären. Christoph Ramm zeigt, wie dieser Siegeszug des Nationalismus im späten Osmanischen Reich traditionelle Religionsgemeinschaften in rivalisierende Nationen verwandelte

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Blogseite des TürkeiEuropaZentrums Hamburg (TEZ)
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