Vorankündigung: Ausstellung osmanischer Manuskripte in Hamburg (15.09.-29.10.2016)

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Im Rahmen des Turkologentages 2016 organisiert die Turkologie Hamburg in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky die Ausstellung „Osmanische Manuskripte in Hamburg“, die am 15.09.2016 im Ausstellungsraum der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg eröffnet werden wird und bis zum 29.09.2016 dauern soll.

Die Ausstellung möchte einen ersten exemplarischen Überblick zu den in Hamburger Sammlungen befindlichen Osmanica geben. Neben einer Auswahl der osmanischen Handschriften der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg werden u.a. Leihgaben aus dem Museum für Völkerkunde, dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg sowie dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg gezeigt werden.

Die verschiedenen Formen der Anfertigung und des Gebrauchs von Handschriften werden den thematischen Schwerpunkt der Ausstelung bilden. Aufgrund der Zusammenstellung der Hamburger Sammlungen werden Codices (osmanisch, arabisch und persisch) die Mehrheit der Exponate ausmachen; repräsentieren sie doch zudem zweifelsohne eine der verbreitetsten Formen von Schriftlichkeit. Darüberhinaus werden aber weitere Aspekte behandelt, um eine breitere Perspektive, auf die Frage, was alles „osmanische Manuskripte“ sein können, zu erhalten. Entsprechend werden exemplarisch Manuskripte gezeigt, die von jüdischen, armenischen, aramäischen und griechischen Gemeinden innerhalb des Osmanischen Reiches erstellt wurden. Es sollen aber auch Objekte ausgestellt werden, die meist unter Kategorien wie „Dokument“ oder „Kunstgegenstand“ fallen und eher selten als „Handschrift“ verstanden werden. Für uns sind sie Teil einer Manuskriptkultur und verdeutlichen die besondere Stellung, die von Hand ausgeführter Schrift zukam. Schließlich soll der Übergang zum Buchdruck im 18. Jahrhundert und dessen Rolle für die Manuskriptkultur thematisiert werden.

Der geplante Ausstellungsband (deutsch und englisch) wird in der Reihe manuscript cultures des Sonderforschungsbereichs SFB 950 „Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa“ an der Universität Hamburg erscheinen und mit einer Druckversion sowie einer frei zugänglichen Online-Version sowohl Fachkreisen als auch einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Als Autoren konnten wir 14 renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter Claus-Peter Haase, Klaus Kreiser, Hans Georg Majer, Christoph K. Neumann, Gisela Procházka-Eisl, Henning Sievert und Michael Ursinus  gewinnen.

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