Quo vadis Türkei? – Kommentare und Beträge in der deutschsprachigen Presse

cumhuriyetDie Kommentare und Beiträge in der deutschsprachigen Presse der letzten zwei Tage scheinen eine klare Antwort auf die Frage, wohin die Türkei steuert, zu wissen:

Bruch mit Europa„, titelt Günter Seufert seinen Gastbeitrag für die ZEIT.DE.
Deutschland und die Türkei haben ein besonderes Verhältnis. Doch gerade das schränkt den Einfluss der Bundesregierung ein. Ohne ihre Partner kann sie wenig ausrichten.

Sie holen uns„, schreibt Can Dündar in seiner Kolumne für die ZEIT.DE.
Erdoğan will, dass meine Zeitung und ich verstummen. Ein Aufschrei gegen das Schweigen.

Erdogans Weg„, von Nikolas Busse in der FAZ.NET.
Der türkische Präsident folgt dem Beispiel Russland. Der Westen wird Erdogan nicht aufhalten können – Europa kann jetzt nur noch einen einzigen Hebel bewegen.

Auf dem Weg in die Diktatur„, sieht Pascal Beucker die Türkei – in der TAZ.DE.
Mit aller Macht geht der türkische Staatspräsident Erdoğan gegen die noch verbliebenen kritischen Stimmen in seinem Land vor.

Wie lange wird die EU der schrecklichen Eskalation standhalten?„, fragt Yavuz Baydar in seinem Gastbeitrag für die SUEDDEUTSCHE.DE.
Die Kritik europäischer Politiker an der Türkei hatte zur Folge, dass noch mehr Journalisten inhaftiert und noch mehr Zeitungen geschlossen wurden. Nun muss sich die EU entscheiden.

Ausschaltung der Opposition: Zeit für Druck auf Erdoğan„, kommentiert Markus Bernath für DERSTANDARD.AT.
Mit der Verhaftung von Oppositionellen steuert die Türkei in Richtung Einparteienstaat.

Diese Türkei kann kein Mitglied der EU sein„, findet Kurt Kister in seinem Kommentar für die SUEDDEUTSCHE.DE.
Präsident Erdoğan entwickelt sein Land hin zur Despotie. Für die EU und Deutschland hat das bittere Konsequenzen: Die Hoffnung auf eine westlich-liberale Türkei ist derzeit verloren.

Erdoğan lässt einem keine Luft zum Atmen“ – ein Bericht von Varinia Bernau für die SUEDDEUTSCHE.DE.
Tausende Kurden demonstrieren in Köln gegen den autokratischen Kurs des türkischen Präsidenten Erdoğan. Sie sind wütend und enttäuscht – und werfen der Bundesregierung Tatenlosigkeit vor.

Erdogan setzt auf Eskalation„, findet Marco Kauffmann Bossart in der NZZ.CH.
In der Türkei ist die Spitze der prokurdischen Parlamentspartei HDP wegen Terrorvorwürfen verhaftet worden. Damit riskiert die Regierung eine gefährliche Zuspitzung des Kurdenkonflikts. Der IS hat sich zum tödlichen Anschlag bekannt.

Merkels Politik wird zur Farce„, findet Robin Alexander in DIE WELT.DE.
Mit dem Flüchtlingsdeal begab sich Europa in eine Abhängigkeit von Erdogan, die seine Allmachtsfantasien förderte. Jetzt wandelt sich die Türkei zur Diktatur. Das ist auch für Deutschland ein Drama.

 

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