Für Erdogans Kulturkampf ist in Deutschland kein Platz

HANDOUT – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht am 20.08.2017 in Istanbul (Türkei). Mit der unverhohlenen Aufforderung an die Deutsch-Türken, keine «Türkeifeinde» zu wählen, hat sich Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan in den Bundestagswahlkampf eingemischt. (zu dpa «Erdogan attackiert Gabriel – «Wer sind Sie denn?»» vom 20.08.2017) – ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur bei Nennung der Quelle. Foto: Stf/Presidency Press Service/AP/dpa +++(c) dpa – Bildfunk+++

„Die Bundesregierung verschärft den Ton: In einem Gastbeitrag fordern Außenminister Gabriel und Justizminister Maas schärfere Kontrolle von Vereinen und Moscheen, die Recep Tayyip Erdogan nahestehen.“, zu lesen in SPIEGEL.DE.

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„Feindselige Blicke“

DILENCILIK YAPARAK GECINEN SURIYELI SIGINMACILAR, ISTANBUL‘ DA KAR YAGISI VE OLUMSUZ HAVA KOSULLARI NEDENIYLE METROLARDA VE ALISVERIS MERKEZLERINDE DILENIYOR
FOTOGRAF: VEDAT ARIK 17.02.2015

„Die anfängliche Willkommenskultur ist Ressentiments gewichen. Die Option auf Einbürgerung befeuert die Debatte um syrische Geflüchtete.“, schreibt Ezgi Karataş für taz-gazete.

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Neuerscheinung: Das Deutsche Reich und der Völkermord an den Armeniern

Hg.von Rolf Hosfeld und Christin Pschichholz
Göttingen: Wallstein Verlag 2017

„Ein komplexes, ambivalentes und widersprüchliches Bild einer Zeit des Übergangs.

Während des Ersten Weltkriegs waren das Osmanische und das Deutsche Reich Kriegsverbündete. Mit dem Beginn der Armenierverfolgungen, die seit dem Frühjahr 1915, eingeleitet durch flächendeckende Deportationen und Massaker, in einen Völkermord mündeten, wurde das Deutsche Reich zwangsläufig in die Ereignisse involviert. Das betraf sowohl Militärs, die Botschaft, konsularisches Personal und andere Deutsche vor Ort als auch die nationalen politischen und militärischen Machtzentren im Deutschen Reich. Wie weit ging die Verstrickung? Gab es eine deutsche Mitverantwortung an diesem Völkermord? Gab es nennenswerten Widerspruch?
Die Autorinnen und Autoren stellen dar, wie Zivilbevölkerungen zunehmend zum Ziel militärischer und radikaler bevölkerungspolitischer Maßnahmen wurden. Es gab Befürworter und Gegner. Zusammengefasst lässt sich eine moralfreie Verpflichtung durch eine kriegsbedingte »Realpolitik« diagnostizieren, die nicht ohne Konsequenzen für die deutsche Nachkriegsmentalität blieb.“

Mit Beiträgen von Taner Akçam, Aschot Hayruni, Rolf Hosfeld, Isabell V. Hull, Stefan Ihrig, Hilmar Kaiser, Hans-Lukas Kieser, Carl Alexander Krethlow, Mark Levene, Christin Pschichholz, Thomas Schmutz, Ronald Gregor Suny und Erik-Jan Zürcher.

Quelle: http://www.wallstein-verlag.de/9783835318977-das-deutsche-reich-und-der-voelkermord-an-den-armeniern.html

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Einmal kräftig durchschnurren

„Der türkische Dokumentarfilm „Kedi – Von Katzen und Menschen“ senkt die Arbeitsmoral: Er weckt den Wunsch, selbst am Bosporus vor einem Café in der Sonne zu liegen.“, findet Dirk Gieselmann in der ZEIT.DE.

 

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Atatürks Traum

„Deutsche Architekten halfen einst dabei, aus Ankara eine moderne Hauptstadt zu machen. Heute, in der Ära Erdoğan, muss alles noch eine Spur gewaltiger sein.“, schreibt Christiane Schlötzer in der SUEDDEUTSCHEN.DE.

 

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Ist das noch mein Land?

„Unser Autor ist als Sohn türkischer Eltern in Deutschland aufgewachsen, die Türkei war immer seine zweite Heimat. Kann sie das in Zeiten Erdoğans noch sein? Eine Reise zu den Wurzeln.“ Ein Beitrag von Gökalp Babayiğit, zu lesen in der SUEDDEUTSCHEN.DE.

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Der Sultan, der das Hassen lehrt

„Mit opulenten Serien und fragwürdigen Talkshows glorifiziert das türkische Staatsfernsehen TRT die Nation – und inszeniert Präsident Erdoğan als historischen Führer.“ Ein Bericht von Selim Aydin, zu lesen in der SUEDDEUTSCHEN.DE.

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