TEZ-Vortrag: Turkey’s Long Experience as Destination: From Temporariness to Integration

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A Kurdish refugee boy from the Syrian town of Kobani holds onto a fence that surrounds a refugee camp in the border town of Suruc, Sanliurfa province November 3, 2014. REUTERS/Yannis Behrakis
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Vortrag von Dr. Damla Bayraktar Aksel (Koç University / MiReKoc, Istanbul)  im Rahmen der TEZ-Vortragsreihe „Gäste, Glaubensbrüder, Störenfriede? Konflikt und Migration zwischen der Türkei und Syrien“

Termin: 22.11.2017, 18 Uhr c.t.
Ort: Rm 221, Asien-Afrika-Institut (Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost)

The challenge of human displacement from Syria is large and growing in scale. A great deal of qualitative and quantitative evidence suggests that the situation of Syria’s displaced people is becoming increasingly problematic: on the one hand, those who succeed in escaping from their country are struggling to find a safe refuge in other states; on the other, those who have found safe refugee in other states are trying to integrate their lives into the receiving communities over time. The aim of this talk is twofold: (1) providing a historical analysis on Turkey’s position as a destination country, and (2) examining how, in what ways, and to what extent the move from temporariness to integration of Syrian refugees in Turkey has occurred over the last five years.

Referentin: Damla Bayraktar Aksel is a postdoctoral researcher and coordinator of Migration Research Center at Koç University, and instructor at the same university. She received her MA degree on Public Policy from Science Po Paris in 2009 and her PhD degree on Political Science and International Relations at Koç University in 2017. She has extensive research experience in the field; she participated in different research projects on both incoming migrants to Turkey (i.e. Iraqi, Afghan, sub-Saharan African, Syrian migration), as well as migrants from Turkey living abroad, with topics including migration patterns, accessibility to rights, smuggling and transnationalism.

Publikationen (Auswahl): Hrsg. (gemeinsam mit İçduygu, Ahmet und Deniz Yükseker), Migration around Turkey: Old Phenomena, New Research. Istanbul: Isis Press 2013; (gemeinsam mit Ahmet İçduygu), „Migration Realities and State Responses: Rethinking International Migration Policies in Turkey“, in Stephen Castles, Malena Arias and Derya Özkul (Eds.), Social Transformation and Migration: National and Local Experiences in South Korea, Turkey, Mexico and Australia. London et.al.: Palgrave Publishing 2015.

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Call for Papers: Türkeiforschung im deutschsprachigen Raum V Umbrüche – Krisen – Widerstände

Das TürkeiEuropaZentrum freut sich auf den fünften Workshop zur Türkeiforschung im deutschsprachigen Raum, der vom 16.-17. März 2018, wie gewohnt im Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg, stattfinden wird.

Wir haben wieder ein tolles Team, das sich in vier Panels dem Thema Umbrüche – Krisen – Widerstände widmen wird. Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen. Bewerbungsfrist ist der 15. Dezember 2017.

Weitere Informationen finden Sie unter: Türkeiforschung 2018

Mit freundlicher Unterstützung und in Kooperation mit


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TEZ-Vortragsreihe im Wintersemester 2017/18

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Turkologentag 2018: CfP for Panel “Going Native: Converts, Renegades and ‘New’ Ottomans, 16th-19th century”

CfP for Panel “Going Native: Converts, Renegades and ‘New’ Ottomans”, 16th-19th century”

Turkologentag 2018, Bamberg, September 19-21, 2018

Deadline: December, 30, 2017

For further details see: Turkologentag 2018-CfP-Going-Native

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Stipendienausschreibung 2018

Das Orient-Institut Istanbul vergibt für 2018 sowie für das akademische Jahr 2018/19 Stipendien zur Förderung der Promotion. Die Stipendien dienen der Finanzierung eines Forschungsaufenthalts in der Türkei für Personen, die nicht in der Türkei leben. Berücksichtigt werden Promotionsprojekte, die sich mit den hier genannten Themenschwerpunkten oder einem der weiteren Forschungsbereiche des Orient-Instituts Istanbul befassen:

  • Musikwissenschaftliche Forschung zum Osmanischen Reich und der Türkei
  • Narrative Quellen zu Istanbul und dem spätosmanischen Reich
  • Ausdrucksformen, Geschichte und Gegenwart der Religionen Anatoliens (ab dem 11. Jh.)
  • Manuskriptkulturen im Osmanischen Reich und Iran in Kooperation mit dem SFB 950 an der Universität Hamburg
  • Mensch, Medizin und Gesellschaft in Kooperation mit dem ITAS am Karlsruher Institut für Technologie

Für weitere Informationen siehe: https://www.oiist.org/stipendien/

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Menschenhandel und Arbeitsausbeutung im Fluchtprozess – Fokus Türkei / Humanitäre Hilfe zur Syrien-Krise

Vorträge von Silvia Oitner (Berlin) und Dr. Marc Herzog (Ankara) im Rahmen der TEZ-Vortragsreihe „Gäste, Glaubensbrüder, Störenfriede? Konflikt und Migration zwischen der Türkei und Syrien“

Termin: 08.11.2017, 18 Uhr c.t.
Ort: Rm 221, Asien-Afrika-Institut (Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost)

Silvia Oitner (Berlin): Menschenhandel und Arbeitsausbeutung im Fluchtprozess – Fokus Türkei

Quelle: KOK e.V. (2014): Begleitbroschüre zur Wanderausstellung „Menschenhandel – Situation, Rechte und Unterstützung in Deutschland“. Berlin: KOK. https://www.kok-gegen-menschenhandel.de/fileadmin/user_upload/medien/Projekte/Ausstellung/KOK_Broschu__re_online.pdf [Zugriff: 26.10.2017].

Menschenhandel ist nicht nur ein Straftatbestand, sondern stellt auch eine eklatante Verletzung der Menschenrechte der Betroffenen dar. Aus der Erfahrung der Arbeit mit Betroffenen von Menschenhandel wird deutlich, dass ein enger Zusammenhang zwischen dem Prozess der Migration und dem Phänomen Menschenhandel und Ausbeutung besteht. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass jeder Betroffene von Menschenhandel und Ausbeutung Migrantin ist oder umgekehrt. Vielmehr zeigt sich, dass Ausbeutungsverhältnisse dann entstehen können, wenn Menschen nur über einen prekären Aufenthaltsstatus im Aufenthaltsland verfügen oder illegalisiert leben müssen, von Armut und/ oder Wohnungslosigkeit betroffen sind oder auch Schulden auf Grund des Migrationsprozesses haben und die Sprache des Ziellandes nicht oder nur ein wenig sprechen.

Der Vortrag führt ein in die internationalen Grundlagen zur Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz der Betroffenen, stellt Ausbeutungsformen fest, denen Geflüchtete auf ihrem Fluchtwegen ausgesetzt waren und endet schließlich mit der Unterstützung und Betreuung, die nun für die Betroffenen in Deutschland zur Verfügung steht. Vor allem der Fluchtweg über die Türkei nach Europa wird Fokus der Ausführungen und Fallbeispiele sein.

Referentin: Silvia Oitner, Dipl. Sozialarbeiterin (MCI Innsbruck), M.A. in Intercultural Conflict Management (ASH Berlin), B.A. in Politikwissenschaft (Universität Innsbruck), ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für Innovation und Qualität in Studium und Lehre (ASH-IQ) an der ASH Berlin; Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Kritische Soziale Arbeit im Kontext Flucht und Migration, Menschenhandel, Arbeitsausbeutung und ausbeuterische Kinderarbeit in Europa und Deutschland, Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit, Institutionelle Öffnung und Anti-Rassistische Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft, Campus-Gemeinwesen-Partnerschaften und Third Mission von Hochschulen.

Publikationen (Auswahl): (gemeinsam mit Prasad, Nivedita (im Erscheinen), „Menschenhandel und Flucht: Herausforderungen für die Soziale Arbeit mit Geflüchteten“, in: Prasad, Nivedita (Hg), Soziale Arbeit mit Geflüchteten – Rassismuskritisch, Professionell, Menchenrechtsorientiert. Budrich; (gemeinsam mit Thiele, Heiner), „Die Un-/Möglichkeiten von Partizipation Geflüchteter in Deutschland“, in: Schäuble, Barbara und Wagner, Leonie (Hg), Partizipative Hilfeplanung – Theoretische und handlungsfeldbezogene Zugänge, Beltz 2017, 85-97.

 

Dr. Marc Herzog (Ankara): Humanitäre Hilfe zur Syrien-Krise

Der Konflikt in Syrien ist jetzt in seinem 7. Jahr. Fast eine halbe Millionen Menschen sind als Konsequenz kriegerischer Handlungen umgekommen und die zivile Bevölkerung des Landes leidet weiterhin an einem Krieg der durch eine erstaunliche Zerstörungswut und Missachtung für menschliches Leben gekennzeichnet ist. Laut Angaben der UN benötigen insgesamt 13.5 Mio. Menschen benötigen humanitäre Hilfe. Während der Laufzeit dieses Konflikts ist humanitäre Hilfe nicht nur innerhalb des Landes geleistet worden, sondern auch in benachbarten Länder wie Jordanien, dem Libanon und der Türkei. Diese Hilfsleistungen wurden im Februar 2014 durch den UN Sicherheitsrat (Resolution 213) authorisiert. Der Vortrag wird etwas zur Entstehung, Strukturen und Dynamik der humanitären Hilfe berichten, die im Kontext des aktuellen Konfliktes über die Türkisch-Syrische Grenze geleistet wurde.

Referent: Marc Herzog hat Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen an der University of Edinburgh und an der University of Exeter studiert und ist zur Zeit Honorary Research Fellow am British Institute at Ankara (BIAA). Seine Forschungsinteressen fokussieren sich auf die gegenwärtige Innenpolitik und internationalen Beziehungen der Türkei innerhalb eines größeren komparativen Umfangs. Er arbeitet zudem zu Themen der Demokratisierung und Regime Analyse, Regional-Politik des Nah-Ostens, civil society und soziale Bewegungen.

Publikationen (Auswahl): “Crossing back and forth: identity and belonging across and beyond bordered worlds in the films of Fatih Akin”, in Bordered Places, Bounded Times: Cross-disciplinary Perspectives on Turkey (hrsg. von Leonidas Karakatsanis und Emma Baysal), British Institute at Ankara (2017), 195-205. “Examining state capacity in the context of electoral authoritarianism, regime formation and consolidation in Russia and Turkey” (gemeinsam mit David White) (2016), Southeast European and Black Sea Studies, 2016, 16(4), 551-569. (Hg.) The Role, Position and Agency of Cusp States in the international System (gemeinsam mit Philip Robins) – 2014, Routledge.

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Türkei beschließt neues Gesetz: Ehe für alle

„In der Türkei dürfen künftig auch Muftis Paare vermählen. Kritiker sehen das Gesetz als Angriff auf den Säkularismus – und befürchten eine Zunahme von Kinderheiraten.“, schreibt Michael Martens in der FAZ.NET.

 

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Keynote – Prof. Dr. Joachim Radkau (Bielefeld University): „Ottoman/Turkish Environmental History from a Global Perspective“

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I. TEZ-Vortrag im Wintersemester 2017/18 – Syrische Studierende als „temporäre Gäste“ in der Türkei?

Zu den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Hochschulbildung.

Vortrag von Wiebke Hohberger, M.A. (Hamburg) im Rahmen der TEZ-Vortragsreihe „Gäste, Glaubensbrüder, Störenfriede? Konflikt und Migration zwischen der Türkei und Syrien“

Termin: 25.10.2017, 18 Uhr c.t.
Ort: Rm 221, Asien-Afrika-Institut (Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost)

Von den über drei Millionen SyrerInnen, die seit 2011 in die Türkei geflüchtet sind, haben mittlerweile etwa 15.000 ein Hochschulstudium an türkischen Universitäten aufgenommen. Auch wenn dies lediglich ca. 3% der SyrerInnen im studierfähigen Alter entspricht, ist der starke Anstieg in den letzten zwei Jahren von 5000 auf 15.000 das Resultat umfassender Bemühungen seitens türkischer Institutionen sowie auswärtiger und internationaler Akteure. Die vielseitigen Formen der Unterstützung auf staatlicher und zivilgesellschaftlicher Ebene, um jungen SyrerInnenn den Zugang zu Hochschulbildung zu ermöglichen, gilt es hier ebenso zu diskutieren wie die Stimmen der Studierenden selbst.

Auf Basis geführter Interviews in Istanbul, Gaziantep und Karabük präsentiert der Vortrag die Ergebnisse eines einjährigen Forschungsprojekts am Istanbul Policy Center und rückt dabei die Bedürfnisse der Studierenden sowie daraus abgeleitete politische Handlungsempfehlungen in den Vordergrund.

Referentin: Wiebke Hohberger ist derzeit als Mercator-IPC Fellow am Istanbul Policy Center (IPC) tätig. Für Ihre Forschung am IPC analysiert sie die Integration junger SyrerInnen ins türkische Hochschulsystem. Parallel dazu befindet sie sich in der Endphase ihrer Dissertation am Historischen Seminar der Universität Hamburg. In ihrer Doktorarbeit diskutiert sie die Rolle der Türkei im Europarat im Konstruktionsprozess europäischer Identität. Zuvor absolvierte sie ein Magisterstudium in den Fächern Neuere und Neueste Geschichte, Politik- und Islamwissenschaft in Münster und Istanbul.

 

 

 

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