Kampfzone Campus

People gesture and chant slogans as they protest to defy a ban and march on the way to Taksim Square during the May Day rally, in Istanbul, on May 1, 2017. / AFP PHOTO / BULENT KILIC

„Der türkische Präsident Erdogan will nach Justiz und Medien auch die Hochschulen unterjochen. Unter den Studenten im Land formiert sich Widerstand.“, berichtet Maximilian Popp für SPIEGEL.DE.

 

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Marsch für Gerechtigkeit: Es werden jeden Tag mehr!

„Kemal Kılıçdaroğlu ist Chef der größten türkischen Oppositionspartei – und hat mehr als 20.000 Menschen für einen Protestmarsch von Ankara nach Istanbul mobilisiert. An diesem Sonntag kommt er an. Ist das der Anfang einer neuen Bewegung?“, fragt Karen Krüger in Ihrem Beitrag für FAZ.NET.

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Veranstaltungstipp: Asli Erdogan „Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch“

Sonntag 17.09.2017 — 12:00 Uhr, Zentralbibliothek der Hamburger Bücherhallen

Mitwirkende
Sabine Adatepe
Katharina Schütz
Semra Uzun-Önder
Regula Venske

Weitere Verantstltungen: https://harbourfront-hamburg.com/mitwirkende/sabine-adatepe

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Objekte der Sehnsucht in der modernen türkischen Literatur

Vortrag von Prof. Dr. Börte Sagaster (Nicosia)
im Rahmen der TEZ-Vortragsreihe Die Geschichte der Türkei in Objekten

Termin: 05.07.2017, 18 Uhr c.t.
Ort: Rm 221, Asien-Afrika-Institut (Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost)

In der Republikzeit waren türkische Autoren fasziniert von innovativen Errungenschaften der europäischen und amerikanischen Technik wie Telegraf und Telefon, Dampfschiff, Dampflokomotive und Automobil. Auch das mit Druckillustrationen bebilderte Buch oder im aufwendigen Farbdruck gedruckte Zeitschriften als Teil einer gutbürgerlichen Privatbibliothek sowie europäische Möbel, Einrichtungsgegenstände, Mode und Modeaccessoires gehören zum ‘dinglichen Interieur’ vieler früher türkischer Romane, dessen Schilderung in den Texten oft ungewöhnlich breiten Raum einnimmt. Die Dingbesessenheit der frühen modernen türkischen Literatur – oft verknüpft mit einem spürbaren Gefühl der Sehnsucht nach dem ‚neuen, modernen Leben’ – setzt sich unter veränderten Vorzeichen auch in späteren Werken fort. Jüngstes Beispiel sind die Romane des Nobelpreisträgers Orhan Pamuk. Insbesondere sein Roman Masumiyet Müzesi (Das Museum der Unschuld) von 2006 treibt die mit Sehnsucht gepaarte Dingbesessenheit der türkischen Literatur ironisch auf die Spitze.

Referentin: Börte Sagaster ist seit 2007 Assistant Professor und seit 2012 Associate Professor am Department of Turkish and Middle Eastern Studies in Nikosia. 2016-17 war sie ein Jahr lang Vertretungsprofessorin am Institut für Islamwissenschaft in Heidelberg. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit unterschiedlichen Aspekten der osmanischen und modernen türkischen Literatur sowie mit der türkischsprachigen Literatur Zyperns.

Publikationen (Auswahl): „Die Literatur der türkischen Zyprioten. Kurze Einführung und Versuch einer aktuellen Standortbestim-mung“,’ I. Hauenschild, M. Kappler, B. Kellner-Heinkele (eds), Eine hundertblättrige Tulpe — Bir ṣadbarg lāla. Festgabe für Claus Schönig, Berlin: Klaus Schwarz Verlag, 2016, S. 397-408; “Cyprus as a Crime Scene. Paris Aristides’ The Viper’s Kiss and Hasan Doğan’s Murder on the Lost Island’”, B. Sagaster, S. Guth and M. Strohmeier (eds), ‘Crime Fiction in and around the Eastern Mediterranean’, Wiesbaden: Harrassowitz, 2016, S. 145-153,; „Die türkische Literatur“, Kritisches Lexikon zur fremd-sprachigen Gegenwartsliteratur – KLfG – 3 (2011), S. 1-38.

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Call for Papers – PhD Workshop: The European Union, Turkey and its wider neighbourhood: challenges and opportunities

 

 

 

October 17-18, 2017
Institut Barcelona d’Estudis Internacionals (IBEI), Barcelona, Spain

Several interconnected crises are profoundly affecting relations between the European Union and Turkey. The refugee crisis, the failed coup attempt in Turkey of July 2016, the UK’s aspiration to exit the European Union, Turkey’s Constitutional referendum, bilateral tensions between Turkey and individual EU Member States, the unravelling neighbourhood and rising Eurosceptic trends on both sides are just the most recent examples. Although Turkey has always been an integral part of Europe’s history, a contrasting mix of conflict and cooperation, has been at the heart of the dense relationship between Turkey and the European project from the outset.
Understanding EU-Turkey relations and respective challenges and opportunities of the past and future requires a comprehensive approach of analysing different thematic dimensions, i.e. politics, economics, security, energy and climate, migration as well as identity and culture. Assessing factors that affect the relationship on different levels of analysis – such as the EU, Turkey, the neighbourhood and the global level – underlying historical narratives as well as positions of individual EU Member States seems to be of key importance.

This two-day PhD Workshop, organized within the context of the projects FEUTURE (Horizon 2020) and TRIANGLE (Blickwechsel: Contemporary Turkey Studies, funded by Stiftung Mercator), both coordinated by the Center for Turkey and European Union Studies at University of Cologne, is meant to provide a solid platform for junior researchers to discuss their research with their peers and senior academic colleagues.
Papers are welcomed from PhD students of political science, international relations as well as economics, history, law and social sciences dealing with topics related to the EU, Turkey and the wider neighbourhood in the context of EU-Turkey relations.
Participants are additionally invited to attend the FEUTURE Mid-term Conference, which will take place at Barcelona Centre for International Affairs (CIDOB) on Thursday, October 19, 2017 in order to discuss the future of EU-Turkey relations with stakeholders from Turkey, the EU and its Member States as well as the academic community.

For further details: CfP_FEUTURE-TRIANGLE-PhD Workshop_17_18_Oct

 

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Türkische Polizei setzt Gummigeschosse gegen Gay-Pride-Protestanten ein

„In Istanbul hat die türkische Polizei mit Gummigeschossen auf Teilnehmer der von der Regierung verbotenen Gay-Pride-Parade geschossen.“, TAGESANZEIGER.CH.

„Türkische Polizei setzt Gummigeschosse gegen Gay-Pride-Protestanten ein“, FAZ.NET.

„Polizisten schießen mit Gummigeschossen auf Demonstranten“, SPIEGEL.DE.

Polizei verhaftet Gay-Pride-Aktivisten in Istanbul„, ZEIT.DE.

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Zu einer Kupferschüssel – oder wie osmanische Frauen mit Kupferwaren in Berührung kamen

Vortrag von Prof. Dr. Suraiya Faroqhi (Istanbul)
im Rahmen der TEZ-Vortragsreihe Die Geschichte der Türkei in Objekten

Termin: 28.06.2017, 18 Uhr c.t.
Ort: Rm 221, Asien-Afrika-Institut (Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost)

Arbeiten über Textilien, die in der Alltagswelt der Osmanen produziert, verkauft und schließlich konsumiert wurden, sind vergleichsweise häufig. Dagegen ist es merkwürdig, dass es nur relativ wenige Arbeiten gibt, die sich mit Metallen und aus Metallen hergestellten Gegenständen beschäftigen. Selbst an Schmuckstücken ist das wissenschaftliche Interesse begrenzt; und wir besitzen auch nur eine geringe Anzahl von Arbeiten über diejenigen Metalle, die weder Gold noch Silber waren, obwohl diese im Alltag vergleichsweise häufig benutzt wurden. Dementsprechend sind auch Kupfergewinnung und die Produkte des Kupferschmieds nicht allzu häufig Gegenstand von Monographien geworden, obwohl die auffallende Farbe nicht nur dieses Metalls, sondern auch der chemischen Verbindungen, die es eingeht, eigentlich die Neugier hätten anstacheln müssen.

In diesem Vortrag können wir keinesfalls die ganze Bandbreite der Verwendungen von Kupfer und Kupferverbindungen vorstellen. Vielmehr werden wir uns mit einem sehr spezifischen Thema befassen, nämlich der Art und Weise, wie osmanische Frauen mit Kupfer in Berührung kamen und in welcher Weise sie die daraus gemachten Geräte benützten. Das Thema mag zunächst befremdlich erscheinen, weil wir normalerweise Frauen mit der Welt der Textilien verbinden, während Metalle als eine ausgesprochen ‚männliche’ Domäne gelten. Aber wegen der häufigen Verwendung im Haushalt, in der Küche und beim Servieren der Mahlzeiten, aber auch im öffentlichen Bad (hammam) kamen Frauen doch häufiger mit Kupfergeräten in Berührung, als man auf den ersten Blick annehmen könnte. In dem heutigen Vortrag werden wir versuchen, diese Aspekte mit Hilfe einer Kupferschüssel ins Bild zu bringen.

Referentin

Suraiya Faroqhi is one of the most important economic and social historians of the Ottoman Studies working today.” (WOCMES Award)

Educated at the universities of Hamburg, Istanbul and Bloomington/Indiana, Suraiya Faroqhi has taught English (1971-72) and history at Middle East Technical University, Ankara (1972-87) and served as a professor of Ottoman Studies at the Ludwig Maximilians Universität in Munich, Federal Republic of Germany (1988-2007). After retirement from LMU she now works as a professor at the Department of History, Istanbul Bilgi University in Istanbul (2007-17).

In 2001-02, she was a Fellow at the Wissenschaftskolleg Berlin and in the spring of 2007, a Visiting Professor at Dartmouth College/New Hampshire. She holds an honorary doctorate from Boğaziçi University, Istanbul, and is an honorary member of the Middle East Studies Association, the Bilim Akademisi and the Türk Tarih Kurumu. In 2014 she was awarded the „WOCMES Award for Outstanding Contributions to Middle Eastern Studies 2014“ by the „International Advisory Council of the World Congress for Middle Eastern Studies” (WOCMES). She held further visiting appointments at Moscow State University, Al al-Bayt University/Jordan, the University of Minnesota, Fatih and Boğaziçi Universities/Istanbul, and the American University in Cairo. From July to November 2016 she held a position as the Shaheed Bhagat Singh visiting professor at Jawaharlal Nehru University in Delhi and was a fellow in the Jawaharlal Nehru Institute of Advanced Studies.

Publikationen (Auswahl)
Der Bektaschi-Orden in Anatolien (vom späten fünfzehnten Jahrhundert bis 1826), Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes, Sonderband II (Wien: Verlag des Institutes für Orientalistik der Universität Wien, 1981); Towns and Townsmen of Ottoman Anatolia, Trade, Crafts and Food Production in an Urban Setting (Cambridge: Cambridge University Press, 1984); Men of Modest Substance, House Owners and House Property in Seventeenth Century Ankara and Kayseri (Cambridge: Cambridge University Press, 1987); Pilgrims and Sultans (London: I. B. Tauris Press, 1994, reprint 2014); Kultur und Alltag im Osmanischen Reich (Munich: Verlag C.H.Beck, 1995), English translation: Subjects of the Sultans by Martin Bott, (London: I.B. Tauris, 2000); Approaching Ottoman History: an Introduction to the Sources (Cambridge: Cambridge University Press, 1999); Geschichte des Osmanischen Reiches (Munich: C. H. Beck Verlag, series Beck-Wissen, 2000); English translation — amplified and revised by the author — by Shelley Frisch: The Ottoman Empire: A short history (Princeton N. J.: Markus Wiener, 2008);The Ottoman Empire and the World Around it, 1540s to 1774 (London: I. B. Tauris, 2004); Artisans of Empire. Crafts and Craftspeople under the Ottomans (London: I. B. Tauris, 2009); A Cultural History of the Ottomans: The imperial elite and its artefacts (London: I. B. Tauris, 2016).

Some of her articles have been reprinted in book form, most recently: Travel and Artisans in the Ottoman Empire (London: I. B. Tauris, 2014), Another Mirror for Princes: the Public Image of the Sultans and its Reception (Istanbul: The Isis Press, 2008). More or less recently she has edited The Cambridge History of Turkey, vol. 3, The Later Ottoman Empire (Cambridge: Cambridge University Press, 2006) and Animals and People in the Ottoman Empire (Istanbul: Eren, 2010). Vol. 2 of the Cambridge History of Turkey, which she has co-edited together with Kate Fleet, has appeared in 2013, finally completing the scheduled 4-volume series.

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