2008 – 2018: 10 Jahre TEZ!

Das TürkeiEuropaZentrum feiert 2018 sein 10-jähriges Jubiläum, feiern Sie mit!
Das TEZ hat zum kommenden Wintersemester Gründungsmitglieder wie auch weitere Kooperationspartner zum Vortrag eingeladen. Die Bandbreite der Themen umfasst historische sowie gegenwartsorientierte Aspekte türkeibezogener Forschung. Dabei erwarten Sie Vorträge aus diversen disziplinären Zugängen, die von Erziehungs- und Medienwissenschaften über Politik- sowie Geschichtswissenschaften bis zur Kunstgeschichte reichen. Die Reihe wird ergänzt durch eine Lesung mit dem Autor Zafer Şenocak.

Unsere ReferentInnen sind:

  • Prof. Dr. Raoul Motika (Istanbul)
  • Prof. em. Dr. Ahmet Evin (Istanbul)
  • Prof. Dr. Ortrud Gutjahr (Hamburg)
  • Prof. Dr. Lutz Berger (Kiel)
  • Prof. Dr. Arnd-Michael Nohl (Hamburg)
  • Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu (Bremen)
  • Prof. Dr. Burcu Doğramacı (München)

Weitere Details folgen in Kürze. Das TEZ verabschiedet sich in die Semesterferien und wünscht allen einen schönen und erholsamen Sommer!

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TEZ-Vortragsreihe im Sommersemester 2018 – TEZ goes Sixties!

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Time for Film Revolution. Turkish Cinema and Film Critic in the late 1960s

Vortrag von Ass. Prof. Dr. Lea Nocera (Neapel) 

im Rahmen der TEZ-Vortragsreihe „1968 und die wilden 1960er Jahre. Geschichte, Einfluss und Wirkung einer globalen Bewegung in der Türkei“

Termin: 04.07.2018, 18 Uhr c.t.
Ort: Rm 221, Asien-Afrika-Institut (Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost)

The 1960s in Turkey, started with a military coup and the introduction of a new constitution, are marked by a profound climate of change which is reflected in the cultural production of those years. Music, art and other cultural fields were strongly influenced by innovative trends, partially coming from Europe and US and partially produced as effect of a new experimental impetus. Political discourse permeated culture and everyday life. Utopia seemed feasible while the dream of a possible revolution required daily practice also in Turkey. Thus every space of culture also became a space for the implementation of a militant, committed practice against capitalism and conformity. The desire for change and transformation affected also the cinema. In 1965 the writer and then screenwriter Onat Kutlar founded Sinematek an association of cinema enthusiasts whose aim was the organization of projections and debates on international films and on the possible developments of Turkish cinema beyond the Yesilçam production, judged as commercial and of little value. In 1967 Sinematek started the publication of the monthly Yeni Sinema, a magazine dedicated to independent film industry and international films which came out with 30 issues before it was closed down. In the same year, a group of young revolutionary socialist filmmakers part of Sinematek took the distances from Yeni Sinema and found the movement of young cinema (Genç Sinema Hareketi) with its own magazine, Genç Sinema. The revolutionary film magazine, which published totally 15 issues. Both magazines ceased their publication after the 1971 Military Memorandum along with the ban of many youth and leftist organizations and publications. Yet, the salient features of the 1968 cultural debate in Turkey emerge from the pages of these two film magazines.

Referentin: Lea Nocera is Assistant Professor at the University of Naples L’Orientale where since 2007 she teaches Turkish Language and Literature and subjects related to politics and society of contemporary Turkey. Her research interests on Turkey include: social and cultural history, media and gender studies, urban transformations and social movements. As Turkey expert she regularly collaborates with prominent newspapers and magazines publishing on current affairs. In 2017 she has been TEZ-Fellow.

Publikationen: Her recent books include: The Gülen Media Empire (Arab Media Report/Reset, 2015) as editor; The Turkish touch. Neo-ottoman Hegemony and Turkish Television in the Middle East (Arab Media Report/Reset, 2014; as co-author); #Gezipark. Coordinate di una rivolta (Alegre, 2013), La Turchia contemporanea. Dalla repubblica kemalista al governo dell’Akp (Carocci, 2011), Cercasi mani piccole e abili. La migrazione turca in Germania occidentale (Isis Press, 2012). She also authored several articles in Italian and international academic journals.

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Aufbruch in eine neue Türkei?

Freie und Hansestadt Hamburg, Landeszentrale für politische Bildung und

TürkeiEuropaZentrum der Universität Hamburg

laden zum Vortrag

Aufbruch in eine neue Türkei?

 Mittwoch, 27. Juni 2017

18.00 – 20.30 Uhr

Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg

Edmund-Siemers-Allee 1 (Flügel Ost), Raum 221, 20146 Hamburg

ein.

Referentin und Referenten:

Dr. Charlotte Joppien, TürkeiEuropaZentrum

Dr. Yaşar Aydın, Evangelische Hochschule, Hafencity Universität

Ali Ertan Toprak, Kurdische Gemeinde Deutschland

Moderation: Prof. Dr. Yavuz Köse, Universität Hamburg

Am 24. Juni 2018 finden in der Türkei vorgezogene Wahlen statt. Dabei entscheiden die Bürger nicht nur über die Zusammensetzung des Parlaments, sondern auch über den zukünftigen Präsidenten des Landes, der durch das Referendum letzten Jahres mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet sein wird. Sah es zunächst so aus, als hätten Präsident Recep Tayyip Erdoğan und die von ihm geführte Volksallianz (Cumhur İttifakı) aus der Regierungspartei AKP und der MHP die Nase vorn, formierte sich in den letzten Wochen Widerstand: Die Nationalallianz (Milli İttifakı) der CHP, İyi Parti, SP und DP, die vom ehemaligen Lehrer Muharrem Ince (CHP) angriffslustig repräsentiert wird. Inzwischen trennen in Umfragen nur noch wenige Prozentpunkte die beiden Bündnisse. Der Wahlkampf war thematisch vor allem von der schlechten wirtschaftlichen Lage der Türkei geprägt, eine entscheidende Rolle für den Ausgang der Wahl kommt aber vor allem den kurdischstämmigen Wählerinnen und Wählern zu.

Mit Dr. Yaşar Aydın (Evangelische Hochschule, Hafencity Universität), Ali Ertan Toprak von der Kurdischen Gemeinde Deutschland, und Dr. Charlotte Joppien vom TürkeiEuropaZentrum der Universität Hamburg wollen wir unter der Moderation von Prof. Dr. Yavuz Köse, Universität Hamburg, über den (vorläufigen) Ausgang der Wahlen sowie die Einschätzung in der Türkei und unter türkeistämmigen Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland diskutieren. Die Veranstaltung wurde von der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg, und dem TürkeiEuropaZentrum der Universität Hamburg organisiert.

Der Eintritt ist frei

Ansprechpartner bei Rückfragen:

Abut Can
Telefon: 040/ 42823 4812
E-Mail: abut.can@bsb.hamburg.de

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Wahlkampf aus der Zelle

„Obwohl er seit Ende 2016 in Haft sitzt, tritt Kurdenführer Selahattin Demirtas bei der türkischen Präsidentenwahl an. Seine Partei HDP befürchtet Manipulationen.“, schreibt Michael Martens in der FAZ.NET.

 

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Lesung: Jörg Fausers Rohstoff (Hammadde)

Lesung mit Levent Konca, M.A. (Berlin)

im Rahmen der TEZ-Vortragsreihe „1968 und die wilden 1960er Jahre. Geschichte, Einfluss und Wirkung einer globalen Bewegung in der Türkei“

Termin: 20.06.2018, 18 Uhr c.t.
Ort: Rm 221, Asien-Afrika-Institut (Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost)

Jörg Fauser als Beobachter seines Lebens und seiner Zeit: Junkie in Istanbul, 1968 Kommunarde in Berlin, Hausbesetzer in Frankfurt. Das autobiographische Zeugnis, in dessen Mittelpunkt Fausers Alter ego Harry Gelb steht, ist drastische Lebensbeschreibung, rasantes Zeitdokument der sechziger und siebziger Jahre – und die Geschichte von einem, der auszog, um Schriftsteller zu werden.

Levent Konca
Geboren 1980, studierte Konca nach seinem Abitur an der Istanbul Lisesi Politikwissenschaften und Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Beiträge wurden in verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht. Zu seinen Übersetzungsarbeiten zählen u. a. Werke von Ulrike Meinhof, Elias Canetti, George Orwell und Ulrich Peltzer. Konca lebt in Berlin.

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Der Verfall der Lira vermiest selbst Erdogan-Anhängern die Laune

„Nicht nur die grossen, auch die kleinen türkischen Unternehmen ächzen unter dem Absturz der Landeswährung. Das könnte für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gefährlich werden.“, schreibt Inga Rogg aus Istanbul für NZZ.

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Interview mit Dr. Marlene Schäfers (TEZ Fellow 2018/19)

Kannst du dich kurz vorstellen?

Ich heiße Marlene Schäfers und komme von der Universität Ghent in Belgien, wo ich zur Zeit als Marie-Curie Research Fellow in der Forschungsgruppe Naher Osten und Nordafrika arbeite. Mein akademischer Hintergrund liegt in der Geschichte – ich habe einen Master in türkischer und osmanischer Geschichte – wobei ich dann in der Sozialanthropologie promoviert habe. Thematisch beschäftigt sich meine Forschung mit dem Einfluss staatlicher Gewalt auf persönliche und intime Lebenssphären, politische Aspekten von Erinnern und Geschichte, und den Schnittstellen zwischen Affekt, Emotion und Politik.

Das gesamte Interview finden Sie unter: https://www.aai.uni-hamburg.de/tuerkeieuropa/publikationen.html (TEZ-Interviews)

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